Dagmar Koller – Goldene Zeiten

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Dagmar Koller – Goldene Zeiten

49.00

336 pages and 420 photos showcase the outstanding life of Austrian icon and musical star Dagmar Koller.

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Ein Leben im Rampenlicht und Blitzgewitter. In Farbe

Dieses Buch ist ein Versuch, ein einzig­ artiges Leben mit seinen vielen kleinen und großen Momenten auf ein paar Seiten zusammenzufassen. So authentisch und gestellt, wie es Fotografien zulassen wollen.

Die differenzierten Einblicke in das Leben und die Arbeit der am meisten fotografierten Frau Österreichs sind nicht nur eine Reise in vergangene, goldene Zeiten des Showbusiness, sondern auch ein wunderbarer Tribut an 78 Jahre Fotografie – von schwarzweiß­analog bis iPhone­digital.

Die ausgearbeiteten Fotos wurden absichtlich mit all ihren Merkmalen der Zeit, mit Kratzern und Staub, belassen. Bei den meisten Bildern wurde lediglich der Ausschnitt geändert, da der Sinn dieses Buchs weniger der dokumentarischen als der sinnlichen Erfahrung gilt.

Unter den Abertausendenen Fotos, die Dagmar Koller in ihrem extensiv öffentlich dokumentierten Leben ansammelte, befinden sich auch viele unveröffentlichte Aufnahmen, die hiermit im besten Sinne zugänglich gemacht werden.

Jedes Foto hat eine Geschichte. Viele stehen kommentarlos als Relikt einer Zeit, das mit Farbe und Blicken spricht. Einige von Dagmar Kollers Anmerkungen sind handschriftlich in diesen Seiten zu finden.

Auf den meisten Fotos in diesem Buch steht die Pose der Glückseligkeit im Vordergrund. Was nicht bedeutet, dass bedrückende Momente gewollt ausgeblendet wurden. Es ist dem gesellschaftlichen Umgang mit Fotografie geschuldet, dass erlebte Belanglosigkeit oder Verzweiflung lieber nicht festgehalten werden. 

Die Authentizität einiger Aufnahmen liegt manchmal im Verborgenen und zeigt vielleicht das, was man nicht sieht. So, wie man eigentlich die Musik der Tanzfotos nicht hören kann, so unweigerlich drängt sich beim Betrachten ein verhalltes Klangbild in den in die Ewigkeit gedehnten Augenblick. 
Einige Tiefen der Achterbahn von Dagmar Kollers Leben sind auch hier dargestellt. Sie sollen die weniger goldenen Zeiten zeigen, die manch nächsten Schritt im Leben bedingen.

Das Medienphänomen Dagmar Koller, das über Jahrzehnte hinweg immer für eine Schlagzeile oder einen Schnappschuss gut war, kann auch als Vorreiter der nun allgegenwärtigen Selfie­Generation bewertet werden. Ein Leben als Bildergeschichte in gewählten Posen, neben ausgesuchten Zeitgenossen. In Farbe. Und Schwarzweiß. 
Eine hollywoodesque Selbstinszenierung mit perfektem Lächeln, gepaart mit Fleiß, Disziplin und Ehrgeiz, ebneten Dagmar Koller seit ihrer Kindheit den harten Weg in die erste Reihe bis zu den Cover­Seiten der internationalen Presse, wo ganz andere Geschichten die Rollen verteilten. Ein Wettbewerb, den sie, nach medialer Quantität gemessen, auf jeder Länge gewann. Eine kleine Auswahl von unterhaltsamen Beispielen ist im Buch verstreut.

Großer Dank gilt hier Dagmar Koller, die ungezählte Tage und Wochen an Erinnerungen mit mir teilte und das Vertrauen hatte, sich auf diese emotionale Reise in die ältere und jüngere Vergangenheit einzulassen. Herauskam das, was entsteht, wenn zwei Generationen aus ihren differenzierten Blickwinkeln eine unfertige Geschichte erzählen: eine unterhaltsame, bunte Sammlung an Augenblicken.